Online-Seminar bei time4you

Am 09. und 10. 12.2009 nahm ich an einem Online-Seminar der Firma time4you teil. Es wurden die Themen “Erfolge nachweisen, Erkenntnisse gewinnen, Mitarbeiter motivieren” und “E-Learning for Absolute Beginners” behandelt.
Das Unternehmen time4you hätte mir schon viel früher auffallen müssen. Es ist die Heimstätte der Software die, lt. eigenen Angaben: “in zahlreichen Unternehmen und Organisationen die zentralen Personal-, Lern-, Informations- und Wissensprozesse steuert” (mehr). Dahinter verbirgt sich das LMS IBT-Server.

Was waren die Höhepunkte der Veranstaltungen für mich?

Generell: Professionell! Es war die Art, wie ein Onlineseminar in einem virtuellen Klassenzimmer durchgeführt wurde. Nach einer Anmeldung meinerseits, erhielt ich neben den Zugangsdaten auch eine Testseite auf der alle Funktionalitäten des Klassenraumes  geprüft wurden. Mein Rechner erfüllte alle technischen Forderungen.

1. Ein wenig skeptisch war ich wegen der Audiokonferenz. Da nach meine Erfahrungen aus anderen Online-Seminaren die ersten Minuten meist genutzt werden mussten, Kommunikationsschweirigkeiten zu überwinden. Die Seminare sollten nur ein Stunde dauern. Pünktlich 16:00 Uhr begann das Seminar. Die Kommunikation war sofort möglich. Das virtuelle Klassenzimmer verfügt über einen telefonischen Rückrufservice. Man gibt seine Telefonnummer an und wird sofort der Audiokonferenz zugeschaltet.

2. Motiviert durch die Adobe-Connect-Schulung bei Anabell Preußler und Britta Voss (Universität Duisburg Essen Educational Media mehr) betrachtete ich den Ablauf und den Medieneinsatz ganz anders. Es waren ein Administrator, eine Moderatorin und eine Referentin anwesend. Die Referentin Frau Ursula Hesselmann(mehr) musste sich nur auf ihre Ausführungen konzentrieren. Die Moderatorin Frau Sarah Holstein beobachtete den Chat, schaltete die verschiedenen “Pods” und betrachtete die Feedbacksymbole der TeilnemerInnen. Durch den Administrator wurden später dazukommende Lernende unkompliziert in die Audiokonferenz eingebunden.

3. Für das Onlineseminar lag ein straffer Zeitplan und damit ein klares Drehbuch vor. Die Masse an Informationen hielt sich durch die zeitliche Begrenzung im Rahmen. Das Skript wurde auf Wunsch per E-Mail zugesendet. Die Lernenden wurden aktiv in das Geschehen eingebunden.

Zu den für mich wichtigsten Informationen an beiden Tagen gehören folgende Punkte:

  • Wissenstreppe
  • Anforderungen und Rahmenbedingungen für E-Learning-Projekte
  • Verhältnis von Interessen/Nutzen, Aufwand/Kosten und Akzeptanz
  • keine “Strategiebombe” sondern ein ausgewogendes Verhältnis von Zeithorizont und Konkretisierungsgrad
  • Mittel und Methodenauswahl, um von Input zum Outcome zu gelangen
  • Spannungsfeld der Bedürfnisse
  • Konzeptioneller Prozess von E-Learning-Projekten
  • Welcher Inhalt ist der Richtige?
  • Der Weg von der Information zur Integration
  • verschiedene Sichtweisen auf ein und die selbe Sache
  • Wann ist E-Learning sinnvoll?
  • Wann ist eine Lernplattform ein Lernplattform?
  • Beschäftigung mit Autorentools.
  • Motivation des Lernenden im E-Learning
  • ein Wechsel der Sprecher in einem Online-Seminar hat positive Wirkung auf die Lernenden

Eins wurde mir wieder einmal klar: “Je mehr ich weiß, weiß ich, dass ich nichts weiß…” (Sokrates)
Nur daran kann ich arbeiten!

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