Zertifikatskurs beendet, aber kein Abschied von Educational Media

Am Samstag dem 08.05.2010 wurde der weiterbildende Online-Zertifikatskurs Educational Medie an der Universität Dusiburg-Essen erfolgreich beendet. So steht es auf dem Zertifikat!
Unsere Gruppe saß seit langer Zeit wieder einmal an einem realen Tisch. Nach einem halben Jahr Online-Kommunikation, die natürlich auch die Gesprächsdisziplin geprägt hat, war kein Button “grüner Hacken” für Zustimmung oder der “Daumen nach oben” für super vorhanden. Man musste wieder verbal seine Meinung äußern und das war schon eine kleine Umstellung.
Ich möchte jetzt keine Zusammenfassung der letzten 6 Monate abgeben, aber kurz beschreiben, warum der Kurs für mich persönlich erfolgreich war.
Mein Wissen im Bereich Online-Tools und der effektive Nutzung hat sich erweitert. Mir sind die Schwierigkeiten und Probleme als E-Moderator klarer geworden. Online-Szenarien, welcher Art auch immer, bedürfen einer sach- und fachkundigen Ausarbeitung, Durchführung, Unterstützung und Auswertung. Online-Tools können nur genutzt werden, wenn zu deren Nutzung in der Lage ist und man sollte keine Angst vor technischen Problemen haben. Disziplin ist in Online-Szenarien ein wichtiger Faktor für das Gelingen einer Veranstaltung. Eine Gruppenkommunikation kann man nicht erzwingen, sie muss wachsen oder sie muss geführt werden.

Das Team Educational Media Prof. Kerres als Studienprogrammleiter; Axel, Britta, Nadine, Marianne, Annabell als Tutoren und Frau Dill als “Schaltzentrale”; liesen in keiner Phase des Kurses den imensen Arbeitsaufwand der im Hintergrund abläuft spüren. Ich fühlte und fühle mich bei euch gut aufgehoben!

Und für alle die Lust auf einen ernormen Wissenzuwachs haben hier weiter…

Meine erste E-Moderation

Am 09.03.2010 ca 21:30 Uhr war es endlich soweit: meine erste E-Moderation konnte starten.

Vorgeschichte
Im Rahmen des Kurses “Online Tutoring” hatten wir die Aufgabe in die Rolle eines Online Moderators zu schlüpfen. Das Ziel war die Planung einer virtuelle Seminareinheit, deren Durchführung und Reflexion. Wir sollten uns selbst ein Thema aus dem Themenfeld Online Tutoring wählen und ein “maximal” 15 minütiges Mini-Seminar zu halten. Kling gut einfach und realisierbar, wenn… ja wenn man ein Thema hätte? Also habe ich die Not zur Tugend gemacht und genau dieses Thema gewählt: Die Wahl des richtigen Seminarthemas! Es gibt natürlich auch eine Langform für den Titel (lange Titel deuten auf die Gewichtigkeit des Themas hin :-)) “Mit der Wahl des richtigen Themas wird der Grundstein für den Erfolg im Online-Seminar gelegt”.

Das Gruppenmeeting
Innerhalb des Gruppenmeetings hatte ich mich (auch noch) bereit erklärt, die Rahmenmoderation zu führen. Allerdings nicht allein, sondern mit Ilkay und Nadine.

Einleitende Worte
Wir sind heute Moderatoren. Bei der Beschäftigung mit dem Thema ist mir die Bedeutung dieses Begriffes bewußt geworden. Die s.g. E-Moderation wurde aus dem Hochschulbereich übernommen. Hier wurden und werden StudentInnen bei der Festigung von Lerneinheiten untestützt. Wichtig ist hierbei die Rolle des Moderators. Seine Aufgabe ist nicht die Vermittlung von Wissen, sondern eher Fachdiskussionen zu führen bzw. eine Diskussion zu entfachen. Claudia Bremer fasst diese Rollenerwartung sehr gut zusammen, u.a. zitiert sie ROHFELD und HEMSTRA und sagt: “in die Verantwortung des Modarators fällt, Diskussionen zu verfolgen, Fachwissen beizusteuern und die Harmonie in der Gruppe aufrecht zu erhalten”. Ich persönlich erwarte heute viele Anregungen wie man die Rolle eines Moderators mit Leben erfüllen kann. Mit diesen Worten übergab ich an Nadine. Sie war unsere Hauptmoderatorin und Tutorin.

Resümee

  • bloß gut, dass niemand das Chaos im Vorfeld erlebt hat,
  • die Vorbereitung hat super Spaß gemacht, wir haben viel gelacht und ganz nebenbei den Anderen etwas näher kennengelernt,
  • wie zwingt man die Gruppein ein Zeitmanagement, wenn man eigentlich die Aufgabe hat die Diskussion zu aktivieren?
  • Wie findet man mindestens drei positive Einschätzungen im Vortrag eines Lernenden? Negative Sachen fallen ja sofort auf und es sind meist mehr als drei Punkte!

Mein Mini-Seminar
Ich möchte an dieser Stelle nicht das ganze Drehbuch zitieren, sondern nur einige Gedanken darstellen.
Das Thema ist Thema, eine Diskussion entfachen, Fachwissen beisteuern, Online-Lernende erfolgreich unterstützen und alles in 15 Minuten?!

Das Konzept war schnell erarbeitet.

  1. Begründung warum ich das Thema für mich persönlich als wichtig erachte.
  2. Erarbeitung einer Struktur wovon die Wahl eines Themas abhängig ist.
  3. Zwei Diskussionsgruppen bilden (erste Gruppe Moderatorinnen des heutigen Tages und zweite Gruppe ModeratorInnen vom 16.03.
  4. Fragen überlegen!
  5. Zeitraster aufbauen

Eigene Reflexion
•Warum habt ihr dieses Thema gewählt? •Welches persönliches Interesse hab ihr an dem selbstgewählten Themas?
Mit diesen beiden Fragen forderte ich die erste Gruppe zur Diskussion auf. Jeder gab eine Antwort, zum Glück hatte die anderen Moderatorinnen ihre Seminar schon gehalten und sprachen locker. Ich kam mir vor wie Debian, immer bereit, wenn es stockt eine weitere Frage zu stellen.
Der Fachwissensteil war zwar passend, jedoch “fuchtelte” ich nur mit dem Whiteboard-Zeiger über die entsprechenden Passagen, so dass eine richtige Zuordnung der Antworten der Gefragten zu den Punkten von denen ein Seminarthema abhängt nicht nachvollziehbar war.

•Welches Thema würde euch persönlich interessieren? •Welches persönliches Interesse hättet ihr an dem selbstgewählten Thema?
Mit diesen Fragen forderte ich dann die zweite Gruppe auf. In dem Glauben alle seien anwesend, sprach ich natürlich gleich mal einen “Nichtanwesenden” an (Abwesendheitssymbol war nicht gesetzt). Verwirrung! Regeln nicht abgesprochen?! schnell den nächsten angesprochen. Da die Fragen der zweiten Gruppe auf einer weiteren Folie waren, kam es zu einem ständigen hin und her schalten zwischen Fachwissen-Folie und Fragen. (es folgen noch weiter Gedanken…)

15 Minuten eingehalten! und ganz viele Erfahrungen gemacht. Die wichtigste ist, dass man wirklich eine Nachbearbeitung druchführen muss, schöner wäre natürlich man könnte sich noch einmal mit einemoder einer am Seminar beteiligten Person unterhalten und auch über die Kritikpunkte sprechen.

Erste Online-Prüfungsvorbereitung

Für eine Prüfungsvorbereitung nutzte ich erstmals die Möglichkeit der Online-Version. Die Gründe die zu der Entscheidung für die Online-Version geführt haben, lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • TeilnehmerInnen mit verschiedenen Prüfungsschwerpunkten,
  • zu große Niveauunterschiede im vorhandenen Wissen,
  • Vorbereitung auf unterschiedliche Prüfungsmodule zur selben Zeit,
  • zusätzliche krankheitsbedingte Nacharbeiten und
  • die zur Verfügung stehende Zeit.

Bei allen TeilnehmerInnen waren die technischen Voraussetzungen und die Online-Kommunikationskompetenzen gewährleistet.
Für die TeilnehmerInnen plante ich jeweils 30 Minuten Gespräche ein. Alle an der Übung teilnehmenden LernerInnen erhielten im Vorfeld Schwerpunkte mitgeteilt. Für die technische Umsetzung wurde die Funktion “Gruppenkonversation” in Skype verwendet. Es wurden insgesamt 4 Gruppensitzungen durchgeführt.
Ablauf:
In der ersten Sitzung waren die vorhandenen Grundkenntnisse gefragt. Dabei ging es nicht um die Beantwortung von Faktenfragen, sondern um die Erfassung der allgemeinen Kenntnisse. Die TeilnemerInnen erhielten ein fallbezogenenes Beispiel aus dem jeweiligen Stoffgebiet und mussten danach ihre Antworten formulieren.
In den weiteren Sitzungen wurden dann auf die vorhandenen Kenntnisse aufgebaut und immer mehr formales Wissen in die Abfragen eingebunden.
Bereits in der ersten Sitzung kam ein in der Litartur oft beschriebener Fakt zum Tragen: die notwendige Motivation der Teilnehmenden. Ich musste wirklich viel Zeit für die Motivation einplanen. Einplanen ist hier der falsche Ausdruck, denn ich hatte bis dahin noch keine Erfahrung. Also koppelte ich die Motivation mit den Fragen zum Fachwissen. Als Beispiel möchte ich ein Szene beschreiben. Es ging im Fachgespräch um die Grundlagen vom objektorientierten Programmiersprachen. Hier bilden die Begriffe “Objekt”, “Objektvariable”, “Klasse” und “Vererbung” immer ein prüfungsrelvante Rolle, da diese Begriffe zum Grundwissen gehören. Offensichtlich hatte eine Teilnehmerinn hier keinerlei Verständnis aufgebaut. Bis zu dem Moment als ihre Tochter in die Gruppensitzung “reinplatzte”. Ich reagierte sofort und stellte eine Verbindung zwischen den Begriffen “Klasse” und “Objekt” zu den Begriffen “Mutter” und “Tochter”. Einigen Informatikern wird dieser Vergkeich bestimmt das Herz brechen, nur eine andere Möglichkeit hatte ich im Moment der Gruppensitzung nicht. Nur wenn die besagte Teilnehmerin sich jetzt ein Bild von den Begriffen der objektorientierten Programmierung machen kann, ist doch das Lehrziel erreicht.
Diese erste Erfahrung mit einer Online-Prüfungsvorbereitung hat mich ermutigt auf jeden Fall weiter zu machen. Die Vorbereitung, Durchführung und Nacharbeit müssen meinerseits noch verbessert werden, u.a. könnte ich noch andere didaktische Mittel einbeziehen.
Zum Abschluss bleibt eine neue Frage: Welche Rolle spielte ich in diesem Szenario?  E-Moderator, E-Tutor, E-Teatcher, Tele-Tutor, E-Trainer, Tele-Mentor oder E-Mentor.

Stufe 4 Wissenskonstruktion nach Gilly Salmon

Zur besseren Darstellung wird noch einmal die Grafik des 5-Stufen-Modells von Salomon genutzt.

Die Stufe 4 wird von Salmon u.a. durch folgende Zitate charakterisiert:

“Auf Stufe IV beginnen die Teilnehmer häufig das Potential von textbasierter asynchroner Interaktion zu erkennen und übernehmen die Kontrolle ihrer eigenen Wissenskonstruktion auf einer neuen Weise” (Salmon 2004, S. 44)
Lernende entwicklen ihre eigenen internen Wissensmuster und verknüpfen sie direkt mit persönlichen Erfahrungen.(Salmon 2004, S. 45)
E-tivities können auf Wissen basieren, welches die Teilnehmer schließlich selber zu strukturieren haben. Für die E-Moderatoren gilt es, nicht zu viel und nicht zu wenig Struktur vorzugeben.(Salmon 2004, S. 45)
Einige E-tivities zeigen, wie Online-Diskussionen entwickelt werden können: Einstieg in ein Thema, Suche nach Informationen, Konstruktion von Wissen und Abrunden des Themas.(Salmon 2004, S. 88)
Wir unterstützen die Teilnehmer bei der Wissenskonstruktion, indem wir Fragen stellen, Informationen in Beziehung zu ihrem Vorwissen setzen und neue Informationen auf dem Internet suchen lassen.(Salmon 2004, S. 91)
In dieser Phase können Teilnehmer schon sehr gut zusammenarbeiten. (Salmon 2004, S. 148)
Teilnehmer können online verschiedene Standpunkte vertreten, um so die Perspektivenvielfalt zu erhöhen. (Salmon 2004, S. 149)

In unserem Tandem basierte die Interaktion mehr auf synchronen Medien. Das Interessante an der Lösung der Aufgabe war nicht das Ergebnis, sondern der Weg bis zu dieser Lösung. Jeder brachte seine bisherigen Kenntnisse ein und es wuchs ein gemeinsamer Lösungsansatz. Für die Entwicklung wurde Map42 genutzt. Doch hatten wir diese Art von Wissenskonstruktion nicht schon in den Meetings zur Stufe 3 entwickelt?
Die Struktur, die wir in der Stufe 4 von den Moderatoren vorgegeben bekamen, war sehr eng gefaßt. Das vorgegebene Beispiel ließ einen sehr großen Interprettationsspielraum zu. In dieser Situation war die Gruppengöße von 2 bis 3 Personen richtig gewählt. Es blieb nicht viel Raum für Diskussionen in der gesamten Gruppe. Die Diskussion im Tandem war dafür sehr umfangreich. Der Interpretationsspielraum war sicherlich die Ursache dafür. Der Unterschied zwischen Stufe 3 und 4 ist mir im Bezug auf die Gruppenmeetings nicht bewußt geworden.


2. Symposium E-Learning an Hochschulen

Am 09 und 10. März 2010 findet an der TU Dresden das 2. Symposium E-Learning an Hochschulen statt. Renommierte Referenten aus Sachsen, dem Bundesgebiet sowie den Niederlanden werden  auftreten, u.a. Claudia Bremer, Dieter Huth, Gabi Reimann, Jörg Stratmann. Die Ankündigung zu dieser veranstaltung findet ihr hier.

Es werden Workshops zu folgenden Themen stattfinden:

IT-Infrastrukturen – “Lernplattformen: Ein integraler Bestandteil der hochschulischen System- und Prozesslandschaft?!”

eAssessment – mehr als „nur“ rationalisiertes Prüfen?

E-Lectures… um nur einige zu nennen.

Es ist schon tragisch für einen Dresdener (ich) von dieser Veranstaltung aus dem Blog von Gabi Reimann zu erfahren. Dankeschön an e-Denkarium!

Second Life: ein Flug durch neue Welten

Mein Flugversuch in Second Life. Es ist schön, dass man hier etwas tun kann was sonst im normalen Leben nicht funktioniert. Ich bin gespannt auf die ersten Bildungsangebote.

Ansonsten “treibe” ich mich im Dresdner Schloss rum. Da komme ich ja so selten hin als Dresdner :-)

Dieser Artikel ist auch ein Versuch für einen Trackback. Vielleicht könnt ihr mir auch mit einem Trackback “antworten”

Schon mal vielen Dank an die Gruppe E-Connection.

Stufe 3: Informationsaustausch nach Gilly Salmon

Stufe 3 – “Informationsaustausch” des 5-Stufen-Modell für Online-Lernen nach Gilly Salmon

E-tivities

  • Welche Bedeutung messen Sie der Stufe 3 innerhalb eines Moderationsprozesses zu? Sehen Sie Unterschiede zu einer Face-to-Face Situation?
  • Befinden Sie sich derzeit auf der Stufe 3 oder haben Sie diese bereits erfolgreich abgeschlossen? Bitte begründen Sie Ihre Antwort.
  • Haben Sie die bisherigen Aktivitäten in diesem Kurs unterstützt/nicht unterstützt, diese zweite Stufe erfolgreich zu erreichen/abzuschließen?
  • Welche weiteren Unterstützungsmaßnahmen könnten Sie sich als E-Moderator/in vorstellen?

Allgemeine Bemerkungen zur dritten Stufe

Nach Salmon sollen in der Stufe 3 Informationen ausgetauscht und kooperative Aufträge erfüllt werden. Mit der asynchronen Kommunikation erhalten die Lernenden die Möglichkeit, entsprechend des individuellen Lerntempos die Aufgaben zu erfüllen. Zwei Interaktionsarten kommen zur Anwendung: die Interaktion mit dem Kursinhalt in Form von Print- oder/und Onlinemedien und die Interaktion mit dem E-Moderator bzw. den anderen Lernenden. Die Kursinhalte stehen den Lernenden vor Kursbeginn zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit, über zusätzliche Links weitere Informationen zur Verfügung zu stellen. Diese Informationen können sich motivierend auf die Lernenden auswirken, da sie begrenzte Inhalte zur Verfügung gestellt bekommen und sich somit besser auf die Erfüllung der Aufgaben konzentrieren können. Der E-Moderator kann die Lernenden auch selbständig Informationen suchen lassen, sollte jedoch im Vorfeld bereits Quellen recherchiert haben, die er dann zur allgemeinen Verfügung stellt.

Der Schwerpunkt in der Stufe 3 ist die Kommunikation. Die notwendigen Tools wurden in Stufe 1 eingeführt und in Stufe 2 gefestigt. Mit den kooperativen Aufträgen sollten jetzt weitere Tools für die Kommunikation sowie für die gemeinschaftliche Arbeit eingeführt werden. Bereits im Vorfeld der Nutzung ist auf eventuell auftretende “technische Schwierigkeiten” hinzuweisen, um motivierend auf die Lernenden einzuwirken. Die Arbeit des E-Moderators hat in den Bereichen der Aufgabenauswahl, der Gruppengestaltung, der Quellensammlung und der Tools eine große Bedeutung. Ihm muss es nämlich gelingen, die Aufgabenstellung auf der Grundlage der in den Stufen 2 und 3 gesammelten Informationen über die Lernenden so zu formulieren, dass ein erfolgsorientiertes Lernklima erzeugt wird. Dieser anzustrebende Erfolg in der Stufe 3 kann sich ebenfalls nur dann abzeichnen, wenn es dem E-Moderator gelingt, bei den Lernenden der Gruppen eine gleichmäßige Informationsaustausch-Aktivität zu entwickeln. Die in diesem Zusammenhang auftauchenden Verhaltensweisen “Lurking” oder “Zaungast” verlangen besondere Konsequenzen: Der E-Moderator wird die Gründe für die “Lurking-Aktivität” ermitteln und mit motivierenden Mitteln entgegenwirken; im Bedarfsfall wird er zu einem späteren Zeitpunkt innerhalb des Kurses Aktivitäten abfordern.

Häufig werden in dieser Stufe 3 Unterschiede zwischen der Online- und der Face-to-Face-Kommunikation auftreten. Die Unterschiede sind durch die Asynchronität der Kommunikation und durch fehlende nonverbale Merkmale gekennzeichnet. Der E-Moderator kann hier zusätzliche E-tivities einbringen. Als Beispiele werden genannt: die Festlegung der Rede-Reihenfolge in virtuellen Klassenzimmern, die Arbeit mit Emoticons oder die Vereinbarung von Zeichen und Symbolen, um Anfang und Ende der Gespräche zu kennzeichnen. Die Regeln der Kommunikation müssen bekannt und von den Lernenden akzeptiert werden.

An dieser Stelle sind Bemerkungen zur Disziplin innerhalb des Kurses notwendig. Zu dieser Disziplin gehören neben einem umgänglichen Schreibstil und einem freundlichen Informationsaustausch auch die deutliche und eindeutige Formulierung von Informationen und Kommunikationsinhalten. Diese Disziplin gilt für alle Rollen im Onlinekurs. Salmon spricht in ihren Beispielen mit dem Zeitfaktor noch einen weiteren Unterschied zwischen Face-to-Face- und Online-Kommunikation an. Die Online-Kommunikation kann in der Anfangsphase noch von vielen Rückfragen geprägt sein, bevor ein Ergebnis vorliegt. Stelle ich einem Lernenden eine Frage, so kann ich bei der Face-to-Face-Kommunikation sofort eine Antwort hören oder sehen, und sei es nur ein “äh” oder die Farbänderung in seinem Gesicht. In dieser Situation könnte man mit einer abgewandelt gestellten Frage reagieren. Erhalte ich in einer Online-Kommunikation keine Antwort, so können die Gründe vielfältig sein, zum Beispiel kann ein technisches Problem vorliegen.

Auf eine Besonderheit sollte der E-Moderator hinweisen. Als Beispiel sei hier Skype erwähnt. Hier kann ich ungewünschte Gesprächspartner von der Kommunikation ausschließen, indem ich sie “blockiere”. Aber dieses Problem ist auch in Präsenzkursen vorhanden. Erkennbar wird so eine Situation, wenn verschiedene Lernende Forenbeiträge schreiben oder Fragen formulieren. Die einen bekommen sofort eine Antwort, andere oder Einzelne bekommen keine Antwort. Extrem wird die Situation, wenn ein “Liebling” dieselbe nicht beantwortete Frage noch einmal stellt und diese gleich beantwortet bekommt.
Salmon beschreibt diese Sachverhalte mit der Konzentration auf kritische Kompetenzen der E-Moderation.

Persönliche Bemerkungen zur dritten Stufe

Die E-tivities im Block 2 waren auf die Vervollkommnung der Fähigkeiten im Informationsaustausch ausgerichtet. Entweder waren die Kritiken der E-Moderatoren so gut verkleidet oder es gab keine Kritiken. Im ersten Fall verdienen unsere Tutoren ein großes Kompliment. Im zweiten Fall: schade, es gibt doch immer Reserven an denen Lernenden wachsen können. Da es sich um eine neue Gruppenzusammensetzung handelte, hätte ich mir für die Aufgabe Zwischenschritte gewünscht, die kurz reflektiert werden.

Die Aufgabenstellung selbst war sehr gut ausgearbeitet und die Informationsbereitstellung ausreichend. Zum Teil waren schon Aktivitäten der vierten Stufe zu erkennen.

Quelle: Salmon, Gilly (2004): E-tivities. Der Schlüssel zu aktivem Online-Lernen. Zürich: Orell Füssli.

Stufe 2: Online-Sozialisation nach Gilly Salmon

Stufe  – “Online-Sozialisation” des 5-Stufen-Modell für Online-Lernen nach Gilly Salmon

E-tivities_stufe_2

Welche Bedeutung messen Sie der Stufe 2 innerhalb eines Moderationsprozesses zu? Sehen Sie Unterschiede zu einer Face-to-Face Situation? Befinden Sie sich derzeit auf der Stufe 2 oder haben Sie diese bereits erfolgreich abgeschlossen? Bitte begründen Sie Ihre Antwort. Haben Sie die bisherigen Aktivitäten in diesem Kurs unterstützt/nicht unterstützt, diese zweite Stufe erfolgreich zu erreichen/abzuschließen? Welche weiteren Unterstützungsmaßnahmen könnten Sie sich als E-Moderator/in vorstellen?

Auf der zweiten Stufe befindet man sich, wenn man die Erste gemeistert hat und immer auf diese Grundkenntnisse zurückgreifen kann. In der Stufe der Online-Sozialisation wird es auch zu einer Vervollkommnung der Fähigkeiten und Fertigkeiten kommen.

Gehen wir einmal davon aus, dass ich diese Zugänge zu den Systemen bewältigt habe. Salmon spricht bei der Online-Sozialisation von der Schaffung einer eigener “Mikrogemeinschaft”. Diese wird zum Teil von den technischen Zugängen gebildet. Der Hauptanteil wird, von den Personen die sich darin befinden oder befinden werden, getragen. Es wird eine “spezifische kulturelle Erfahrung” gemacht. Alle Teilnehmer werden dabei unterschiedliche Erfahrungen machen. Online-Sozialisation bedeutet im Nenner, u.a. wie gelingt es dem Einzelnen sich in die Gemeinschaft einzubringen und wie wird der Einzelne von der Gemeinschaft aufgenommen. Für diese Eingliederung, ist im Falle unserer Gemeinschaft eine gute Vorarbeit durch die Face-to-Face Erfahrung in Duisburg gemacht worden.

Bisher bestand unserer Aufgabe in dem Einstellen von Einzelaufgaben oder in dem Unterordnen unter ein Thema. Da ich schon andere Online-Gruppen erleben durfte, wäre jetzt der zweite Schritt notwendig: wie verhalten sich die Angehörigen der Gemeinschaft bei einer gemeinsamen Aufgabe? Der äußere Druck (Prüfung) ist in unserer Gemeinschaft nicht gegeben. So kann es meiner Meinung nach auch nicht zu Konflikten kommen. Diese Bewältigung wäre auch für den Prozess der Online-Sozialisation notwendig. Salmon meint unter Bezug auf Tolmie und Boyle, dass dort wo die Unterschiede zwischen den Mitgliedern zu klein sind, wenig gelernt wird. Meine bisherige Erfahrung ging immer davon aus, dass mehrfach homogene Gruppen nicht den Lernerfolg erzielen können wie “homogenere” Gruppen. Betrachtet man den Lernprozess unter der Berücksichtigung der Online-Sozialisation, so wäre es für einen Moderator wichtig, gerade die Unterschiede aufzuzeigen und geeignete E-tivities zu entwickeln um den Lernprozess zu Erfolg zu führen. Dies geschieht in unserer Gemeinschaft. Mir wurde wieder einmal vor Augen geführt, dass bei der Beantwortung selbst der einfachsten Fragen, immer wieder neue Informationen für mich dabei sind.

Das Vertrauensnetzwerk ist geknüpft. Kein Mitglied muss sich schämen, wenn Fragen gestellt werden. Seitens der Gemeinschaft, der auch die Moderatoren angehören, werden diese Aktivitäten wohlwollend aufgenommen und gemeistert. Neben dem vorhandenen Vertrauen sind die Festlegungen bzw. die Anerkennung der Normen wichtig. Auch in diesem Bereich haben die Moderatoren sehr gute Arbeit geleistet.

Gibt es auch Anzeichen, dass ich mich noch nicht auf der zweiten Stufe befinde? Bei dem Versuch in Second Life einzutauchen bemerkte ich selbst, wie es ist, wenn man die Online-Sozialisation nicht bewältigt hat. Der Eigenversuch musste scheitern. Gründe dafür sind, u.a. die mangelnden Kenntnisse über Second Life, eine gewisse Schamgrenze und der Alleinversuch. Ein zweiter Versuch unter Anleitung eines Moderators oder eines Gruppenmitgliedes sollte den gewünschten Erfolg bringen.

Habe ich die zweite Stufe abgeschlossen?

Ja!

Die Teilnehmer tauschen Gedanken online aus. Die Teilnehmer besitzen das notwendige Vertrauen in die Gemeinschaft.Die Gemeinschaft arbeitet unter der Anleitung der Moderatoren in den vorbereiteten Räumen zusammen.Die Plattform “Online Campus” wird regelmäßig besucht.Alle TeilnehmerInnen der Gruppe haben sich vorgestellt und ihre Erfahrungen zur ersten Stufe gesammelt. Ich kann, wenn ich mal einen Namen vergessen habe, immer in “meiner Gruppe” nachschauen.Das “Du”-Angebot unserer Mentoren hat einen sehr positiven Einfluss auf die Arbeit in der Gemeinschaft.

Nein!

Die Teilnehmer agieren noch nicht untereinander. Ich sehe zwar wann die Mitglieder der Gruppe online sind, habe jedoch noch keinen triftigen Grund gefunden sie anzusprechen.Wir sind im Moment noch sehr Mentoren zentriert.Ein Steckbrief wurde noch nicht erarbeitet, kann jedoch Thema der nächsten Übung sein.

Funktionieren eigentlich Online-Seminare und -Konferenzen?

wissenswert_200812b Der Einladung zu Beiträgen für die 10. Ausgabe des WissensWert Blog Carnival möchte ich gern folgen. Die Fragestellung im Zeitraum 1. Dezember bis 31. Januar lautet:
Beschreiben Sie einfach Ihre Online-Erfahrungen, ganz gleich, ob Sie live und synchron im Netz kommuniziert, gelernt oder gearbeitet haben.

Gastgeber des 10. WissensWert Blog Carnival sind Andrea Back und Jochen Robes.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Veranstaltungen gemacht, an denen Sie live im Netz teilgenommen haben?

In den letzten drei Jahren habe ich praktische Erfahrungen mit Online-Seminaren als Hörer oder Lerner gesammelt. Seit Kurzem kann ich auch etwas über die Lehrerseite berichten.
Die Seminare wurden in virtuellen Klassenzimmern durchgeführt und waren meist als Ergänzung von Lernprozessen gedacht. Entweder musste ich mich im Vorfeld auf ein Thema vorbereiten oder das Seminar war die Auftaktveranstaltung zur Bearbeitung eines neuen Themengebietes. Alle Seminare waren sinnvoll, da:

  • die Lerner an verschiedenen Wohnorten lernten,
  • sie wurden zur Unterstützung des Selbslernprozesses durchgeführt und
  • basierten auf standardisierten Lerninhalten.

In den virtuellen Klassenräumen kamen verschiedene Medien zum Einsatz. Die Dauer der Seminare war den Themen angepasst und betrug meist nicht mehr als 90 Minuten. Alle Teilnehmer nutzten die angebotenen Veranstaltungen zur persönlichen Weiterbildung und waren somit motiviert etwas zu lernen. Die Kommunikation stellte sich manchmal als problematisch dar, da nicht alle Lerner die gleiche Mediennutzungskompetenz besaßen. Die Art der Seminare (Vortrag, Diskussion, gemeinsames Erarbeiten eines Themas) hatte auch einen großen Einfluss auf die Mitarbeit meinerseits. Am schwierigsten fand ich,wenn der Referent nur einen Vortrag hielt. Hier traten nach einer gewissen Zeit “Ermüdungserscheinungen” bei mir auf. Die Gefahr etwas anders zu tun und nur auf den Sprechen zu hören war sehr groß.
Seminare bei denen ein ständigen Medienwechsel stattfand und die Mitarbeit gefordert wurde, empfand ich als sehr angenehm. An dieser Stelle sei noch angemerkt, dass es bei allen Seminaren keine abschließenden Wissenstests gab.
Ob es bei reinen Vorträgen günstiger ist, das Rednerskript vorliegen zu haben oder nicht, stößt bestimmt auf geteilte Meinungen. Diese Einstellung seitens der Lernenden kenne ich auch aus Präsenzveranstaltungen. Wie aufwendig die Vorbereitung eines Online-Seminar war mir bis dato noch nicht klar. Natürlich könnte man Parallelen zum Frontalunterricht ziehen, aber erst die Auseinandersetzung mit dem Thema “Online-Seminar” als Tutor brachte mir die Erklärung.
Wer selbst ein Online-Seminar als Veranstalter oder Tutor durchführt weiß, dass es nichts ist was man im “Vorbeigehen” erledigt. Die Auffassung Online-Seminare seien nicht so arbeitsintensiv wie Präsenzseminare ist weit hergeholt und kann nur von Personen stammen die noch nie ein Seminar durchgeführt haben.

Woher nehme ich diese Überzeugung?

Durch ein Online-Seminar mit dem Thema “Virtuelle Klassenzimmer” und der Erarbeitung eines eigenen 7 Minuten Beitrages. Die Vorbereitungsstunden habe ich nicht gezählt und es war auch noch sehr viel unprofessionalität dabei. Wie lang hätte die Vorbereitung von 90 Minuten gedauert?
Eine kleine Gegenüberstellung zwischen Online- und Präsenzseminar soll das Grundgerüst für die Antwort darstellen. In beiden Fällen muss der Lehrende fachliche Kompetenz besitzen. Die didaktische Planung zeigt jedoch schon Unterschiede. Durch die fehlende Face-to-Face Kommunikation muss der Lehrende mehr die Länge des Vortrages genau abschätzen, mehr motivierende Elemente einbauen und ein ständiges Feedback von den Lernenden abfordern. Was muss der Lernende Hören, Sehen und Machen ohne unterfordert oder überfordert zu werden?
Online-Seminare sollten nicht nur von einer Person durchgeführt werden. Die zweite Person, der Co-Tutor, übernimmt mit seiner unterstützenden Funktion eine große Rolle. In dem sich der Vortragende auf seine zu vermittelnden Wissensinhalte konzentriert, betrachtet der Co-Tutor die zur Verfügung stehenden Kommunikationskanäle (Chat oder Feedback). Die Technik und die Mediennutzung spielen bei Online-Seminaren ebenfalls eine entscheidende Rolle. Hier ist es auch zweckmäßig, wenn eine oder zwei Personen im Hintergrund agieren.

War alles nur schlechter Ersatz?

Diese Frage wird mit einem klaren “Nein” beantwortet. Es könnte jedoch dazu kommen, wenn:

  • von dem Lehrenden gefordert wird eine zweistündige Präsentation mit Folien “abzuspulen”,
  • es keinen Möglichkeit gäbe, Fragen über einen Chat-Kanal oder per Voice-Verbindung zu stellen,
  • es keine Auflockerungen, wie z.B.  Videoeinblendungen oder Sprecherwechsel gäbe

Kurz gesagt, nur die Online-Version einer “schlechten” Präsenzvorlesung ist. Die es ja auch geben soll.

Online-Seminar bei time4you

Am 09. und 10. 12.2009 nahm ich an einem Online-Seminar der Firma time4you teil. Es wurden die Themen “Erfolge nachweisen, Erkenntnisse gewinnen, Mitarbeiter motivieren” und “E-Learning for Absolute Beginners” behandelt.
Das Unternehmen time4you hätte mir schon viel früher auffallen müssen. Es ist die Heimstätte der Software die, lt. eigenen Angaben: “in zahlreichen Unternehmen und Organisationen die zentralen Personal-, Lern-, Informations- und Wissensprozesse steuert” (mehr). Dahinter verbirgt sich das LMS IBT-Server.

Was waren die Höhepunkte der Veranstaltungen für mich?

Generell: Professionell! Es war die Art, wie ein Onlineseminar in einem virtuellen Klassenzimmer durchgeführt wurde. Nach einer Anmeldung meinerseits, erhielt ich neben den Zugangsdaten auch eine Testseite auf der alle Funktionalitäten des Klassenraumes  geprüft wurden. Mein Rechner erfüllte alle technischen Forderungen.

1. Ein wenig skeptisch war ich wegen der Audiokonferenz. Da nach meine Erfahrungen aus anderen Online-Seminaren die ersten Minuten meist genutzt werden mussten, Kommunikationsschweirigkeiten zu überwinden. Die Seminare sollten nur ein Stunde dauern. Pünktlich 16:00 Uhr begann das Seminar. Die Kommunikation war sofort möglich. Das virtuelle Klassenzimmer verfügt über einen telefonischen Rückrufservice. Man gibt seine Telefonnummer an und wird sofort der Audiokonferenz zugeschaltet.

2. Motiviert durch die Adobe-Connect-Schulung bei Anabell Preußler und Britta Voss (Universität Duisburg Essen Educational Media mehr) betrachtete ich den Ablauf und den Medieneinsatz ganz anders. Es waren ein Administrator, eine Moderatorin und eine Referentin anwesend. Die Referentin Frau Ursula Hesselmann(mehr) musste sich nur auf ihre Ausführungen konzentrieren. Die Moderatorin Frau Sarah Holstein beobachtete den Chat, schaltete die verschiedenen “Pods” und betrachtete die Feedbacksymbole der TeilnemerInnen. Durch den Administrator wurden später dazukommende Lernende unkompliziert in die Audiokonferenz eingebunden.

3. Für das Onlineseminar lag ein straffer Zeitplan und damit ein klares Drehbuch vor. Die Masse an Informationen hielt sich durch die zeitliche Begrenzung im Rahmen. Das Skript wurde auf Wunsch per E-Mail zugesendet. Die Lernenden wurden aktiv in das Geschehen eingebunden.

Zu den für mich wichtigsten Informationen an beiden Tagen gehören folgende Punkte:

  • Wissenstreppe
  • Anforderungen und Rahmenbedingungen für E-Learning-Projekte
  • Verhältnis von Interessen/Nutzen, Aufwand/Kosten und Akzeptanz
  • keine “Strategiebombe” sondern ein ausgewogendes Verhältnis von Zeithorizont und Konkretisierungsgrad
  • Mittel und Methodenauswahl, um von Input zum Outcome zu gelangen
  • Spannungsfeld der Bedürfnisse
  • Konzeptioneller Prozess von E-Learning-Projekten
  • Welcher Inhalt ist der Richtige?
  • Der Weg von der Information zur Integration
  • verschiedene Sichtweisen auf ein und die selbe Sache
  • Wann ist E-Learning sinnvoll?
  • Wann ist eine Lernplattform ein Lernplattform?
  • Beschäftigung mit Autorentools.
  • Motivation des Lernenden im E-Learning
  • ein Wechsel der Sprecher in einem Online-Seminar hat positive Wirkung auf die Lernenden

Eins wurde mir wieder einmal klar: “Je mehr ich weiß, weiß ich, dass ich nichts weiß…” (Sokrates)
Nur daran kann ich arbeiten!