WissensWert Blog Carnival Nr. 15 ist online

Der WissenWert Blog Carnival Nr. 15 ist online.

Die Organisatoren beschäftigen sich in dieser Ausgabe mit dem Thema:      Verlieren LMS im Web 2.0 an Bedeutung?

Im Rahmen des Learning Delphi 2010 fragte das MBB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung: Welche drei E-Learning-Themen werden in den nächsten Jahren am stärksten an Bedeutung verlieren? 26% der Befragten nannten “Lernplattformen/ LMS” und setzten das Thema damit an die zweite Stelle. Als die wichtigsten Trends wurden Social Web / Social Networks genannt. Ist damit schon das Ende der Lernplattformen greifbar? weitere Informationen

Zertifikatskurs beendet, aber kein Abschied von Educational Media

Am Samstag dem 08.05.2010 wurde der weiterbildende Online-Zertifikatskurs Educational Medie an der Universität Dusiburg-Essen erfolgreich beendet. So steht es auf dem Zertifikat!
Unsere Gruppe saß seit langer Zeit wieder einmal an einem realen Tisch. Nach einem halben Jahr Online-Kommunikation, die natürlich auch die Gesprächsdisziplin geprägt hat, war kein Button “grüner Hacken” für Zustimmung oder der “Daumen nach oben” für super vorhanden. Man musste wieder verbal seine Meinung äußern und das war schon eine kleine Umstellung.
Ich möchte jetzt keine Zusammenfassung der letzten 6 Monate abgeben, aber kurz beschreiben, warum der Kurs für mich persönlich erfolgreich war.
Mein Wissen im Bereich Online-Tools und der effektive Nutzung hat sich erweitert. Mir sind die Schwierigkeiten und Probleme als E-Moderator klarer geworden. Online-Szenarien, welcher Art auch immer, bedürfen einer sach- und fachkundigen Ausarbeitung, Durchführung, Unterstützung und Auswertung. Online-Tools können nur genutzt werden, wenn zu deren Nutzung in der Lage ist und man sollte keine Angst vor technischen Problemen haben. Disziplin ist in Online-Szenarien ein wichtiger Faktor für das Gelingen einer Veranstaltung. Eine Gruppenkommunikation kann man nicht erzwingen, sie muss wachsen oder sie muss geführt werden.

Das Team Educational Media Prof. Kerres als Studienprogrammleiter; Axel, Britta, Nadine, Marianne, Annabell als Tutoren und Frau Dill als “Schaltzentrale”; liesen in keiner Phase des Kurses den imensen Arbeitsaufwand der im Hintergrund abläuft spüren. Ich fühlte und fühle mich bei euch gut aufgehoben!

Und für alle die Lust auf einen ernormen Wissenzuwachs haben hier weiter…

Neue Lernphase “E-Inclusion”

In der neuen Lernphase werde ich mich mit dem Thema E-Inclusion auseinander zu setzen haben. Und wie immer wird das “Klarmachen der Aufgabe” viel Zeit in Anspruch nehmen. Als Hilsmittel setze ich dabei neben verschiedenen Literatursuchprogrammen, wieder den MindManager und Citavi ein. Das Programm “OneNote” aus Microsoft Office 2007 wird erstmals verwendet.

Problemfelder:

  • Internationalisierung und Virtualisierung von Bildung und
  • Barrierefreier Zugang und Heterogenität von Bildungsvoraussetzungen

Ausgehend von den Problemfeldern wird es notwendig werden, die Definitionen des Begriffes “E-Inclusion” zu analysieren und die im Zusammenhang stehenden Begriffe “Barrierefreiheit”, “Internationalisierung” und “Virtualisierung” zu erfassen.

Bereits zu Beginn der Recherchen werden zwei unterschiedliche Herangehensweisen an die “E-Inclusion” sichtbar. In Deutschland ist die Verbindung zwischen E-Inclusion und E-Government  und in der Schweiz die Initiative “alle mitnehmen auf dem Weg zur Informationsgesellschaft” zu erkennen.

Ich bin gespannt ob sich dieses Bild mit den weiteren Studien verändert. Mein Glossar wird auf jeden Fall um einige Einträge reicher.

Hausarbeit gebunden und verschickt

Es ist ein herrliches Gefühl. Jetzt müssen meine Modulverantwortlichen nur noch dieses Gefühl bestätigen. Na wir werden sehen. Obwohl der Zeitplan eingehalten wurde, gab es doch in der dritten und vierten Bearbeitungswoche extreme Bedenken. Wenn einem überhaupt nichts mehr einfällt oder die Tastatur schreibt auf einmal Sachen die es gar nicht gibt, dann muss man stark sein.

Die Gliederung hat sich im laufe der Zeit auch etwas geändert. Die meisten Veränderungen gab es im empirischen Teil. Mir war am Anfang einfach die Herangehensweise nicht klar. Mein Ziel war es unter Anderem auch die Thesenbildung zu üben. Ich glaube, dass ich an diesen roten Fäden auch drangeblieben bin. Zumindestens gibt es eine Brücke zwischen der Einleitung und dem Fazit. Die Forschungsfrage war in der ersten Gliederung überhaupt nicht erwähnt. Inzwischen habe ich eine Methode kennengelernt, wie man Forschungsfragen stellt und den Forschungsgegenstand beschreiben kann.

Ganz persönliches Fazit: Einige Zusammenhänge sind mir klarer geworden und es gibt wieder neue Fragen. Allein die Operationalisierung konnte wirklich nur als Konzept beschrieben werden. Wie umfangreich wird dann erst die reale Erarbeitung?

Einleitung………………………………………………………………………………………………. 3

Theoretischer Teil……………………………………………………………………………………. 4

1. Evaluation oder quantitative Sozialforschung?………………………………………. 4

2. Online-Lernen………………………………………………………………………………….. 5

2.1. Effektivität und Effizienz von Lehr-Lern-Prozessen………………………… 5

2.2. Allgemeine Aussagen zum Mehrwert in der beruflichen Fort- und Weiterbildung 6

3. Qualität von Online-Lernen………………………………………………………………… 8

3.1. Qualitätsentwicklung und Standardisierung…………………………………….. 9

4. Kompetenzen für die Qualitätssicherung des Online-Lernen………………….. 10

4.1. Medienkompetenz und didaktische Kompetenz…………………………….. 11

4.2. Lernziele und Lernerfolg in der Erwachsenenbildung…………………….. 12

Empirischer Teil…………………………………………………………………………………….. 14

5. Evaluation und Untersuchungsdesign…………………………………………………. 14

5.1. Ziel der Studie……………………………………………………………………………… 14

5.2. Forschungsfragen……………………………………………………………………… 15

5.3. Forschungsgegenstand……………………………………………………………….. 15

5.4. Kategoriebildung………………………………………………………………………. 18

5.4.1. Kategorien des Lernenden………………………………………………………. 18

5.4.2. Kategorien der Lernziele…………………………………………………………. 19

5.5. Operationalisierung…………………………………………………………………… 19

6. Schlussfolgerungen für die Erarbeitung des Fragebogens………………………. 20

Fazit…………………………………………………………………………………………………….. 23

Erklärung……………………………………………………………………………………………… 40

Bearbeitungsstand HA: Die erste Printversion des Dokuments

Es ist immer ein herrliches Gefühl, wenn man seine Arbeit zum ersten Mal ausdruckt. Wehmutstropfen sind sicherlich auch vorhanden, jedoch die Freude überwiegt. Meine Erfahrung bei den Printversionen ist, dass man Fehler viel besser sieht. Sie springen einem direkt ins Gesicht. Da hat man vier Wochen mit dem Dokument gearbeitet und ist mittlerweile Betriebsblind geworden. 28 Seiten sind immer noch zu viele und dabei habe ich mich am Anfang über die Erhöhung von 15 auf 20 Seiten aufgeregt. Kürzen ist auch ein große Kunst.

Der nächste Höhepunkt ist das Korrekturlesen von einem Betriebsfremden, seit drei Jahren muss meine Frau herhalten. Langsam macht sie es gern, wahrscheinlich aus dem Grund um den “Studierten” zu zeigen, dass sie auch Schwächen haben und alles Einfache so schön kompliziert erklären können. Es sind zum Abschluss noch zwei Grafiken dazu gekommen. Beide Mindmaps stellen die Zusammenfassung von Kategorien dar. Bild 1: Kategorien die das Lernverhalten Erwachsener beeinflussen Mindmap Lernverhalten Erwachsen und Bild 2: Kategorien die das Erarbeiten von Lernzielen beeinflussen Mindmap Lernziele.

Beide Abbildungen oder besser Mindmaps bilden eine vorerst kleinen Auszug aus dem Abschnitt Operationalisierung. Ich glaube an diesem Stoff werde ich noch eine Weile arbeiten können. Für die Arbeit musste ich mich etwas einschränken. Ich hoffe nur die Tendenz ist zu erkennen.

Ein neuer Begriff wird geboren: LÜSP

Der Film “The Matrix” (Regie Wachowski Andy und Larry) ist für viele sicherlich eine Inspiration gewesen. Für mich war interessant, dass man diesen Film als “Pflichtlektüre” in einem Modul des Bachelor-Studiengangs Bildungswissenschaft antrifft.

„Ich will dir sagen, wieso du hier bist. Du bist hier, weil du etwas weißt. Etwas, das du nicht erklären kannst. Aber du fühlst es. Du fühlst es schon dein ganzes Leben lang, dass mit der Welt etwas nicht stimmt. Du weißt nicht was, aber es ist da. Wie ein Splitter in deinem Kopf, der dich verrückt macht. Dieses Gefühl hat dich zu mir geführt.” Morpheus
Diese Aussage ist nur eine von vielen gelungen Dialogen. Warum dieser Film in einem bildungswissenschaftlichen Skript auftaucht, erklärt Wikipedia:
Als Produzenten waren Warner Bros. und Village Roadshow beteiligt. Es wurden aufwendige visuelle Effekte verwendet, beispielsweise der Bullet-Time-Effekt, der durch diesen Film starke Popularität erlangte. Auffallend sind aber auch die über den Horizont bloßer Actionfilme hinausgehenden philosophisch-theologischen Inhalte mit Anleihen an Platons Höhlengleichnis, den Gnostizismus, Zen-Buddhismus und der Analogie der Handlung zum Neuen und Alten Testament.
Morpheus zu Neo (erster Besuch beim Orakel): Die Tür kann ich dir Zeigen, durchgehen musst du schon selber.
Diese Aussage findet sich in verschiedenen weiteren Quellen wieder, z.B. bei Andrea Soraja, bei ihr heißt es:
Ich bin Menschen behilflich ihre Wege zu erkennen und zu gehen.
Die Tür kann ich dir zeigen, durchschreiten kannst nur du.
Doch alleine mußt du deinen Weg nicht gehen.
Lerne zu sehen, lerne zu verstehen.
Immer wird jemand bei dir sein, wenn du es willst, dich stützen und halten.
Um dies zu erkennen und zu lernen würde ich bei dir sein.
Denn….Des Menschen Wanderung ist ein fortwährender Prozeß der Wandlung.
Das letzte Zitat erscheint mir fast wie die Definition des Lernprozesses bei einem Menschen.
Hier ist der erste Gedankengang beendet.

Sucht man mittels einer Suchmaschine nach dem Begriff “Portal”, wird man bei dem lateinischen Begriff “porta” Tor, Pforte, Eingang, Zugang fündig.
Die informationstechnologische Erklärung ist nicht ganz so kurz, denn da ist das Portal:
ein zentraler Zugang, über den man auf individuell zugeschnittene, unternehmensinterne und externe Informationen und Dienste zugreifen kann; als vereinfachten Spezialfall hiervon gibt es im Internet eine spezielle Form einer Homepage, die meist als Startseite zu einem bestimmten Thema gestaltet ist.
Hier ist der zweiter Gedankengang beendet.

Warum sollte man nicht diese beide Begriffe “Lernen” und “Portal” zusammenbringen?
Entstehen würde dann das Lern – Portal – was stützt (u.a. unterstützt) = LÜSP
Warum mache ich mir so eine Mühe um einen Begriff für etwas zu suchen, was schon lange als Lernumgebung, Lernplattform oder Lernunterstützungsplattform existiert.

Es ist die persönliche Abneigung zu den o.g. Begriffen, denn ein Lernprozess findet hier meiner Meinung nicht statt, sondern alle diese Umgebungen können nur unterstützend wirken.

Und was hat das Ganze mit dem Film “The Matrix” zu tun?
Die Tür kann ich dir Zeigen, durchgehen musst du schon selber. Das bedeutet: alle Informationen und Dienste, die ich in einer LÜSP anbiete, sollten für den Nutzer zugeschnitten sein, z. B. didaktisch aufgearbeit. Dabei muss ich als Konstrukteur die Ausgangsbedingungen des Nutzers wissen und ihm eine Zielstellung (z.B. ein Lernziel oder eine Kompetenz) geben. Der Nutzer muss, wenn er den Weg zum Lerner geht, den entsprechenden Willen mitbringen mit mir gemeinsam den Wandlungsprozess zu vollziehen.

Quellen:
Andrea Soreia – Bioenergietherapeutin,. Online verfügbar unter http://www.esoterikverzeichnis.de/anbieter/index.php?id=360, zuletzt geprüft am 09.07.2009.

Lebensweisheiten…Sprüche…und andere Dinge… [Archiv] – silbermond. Online verfügbar unter http://forum.silbermond.de/archive/index.php/t-5518.html, zuletzt geprüft am 09.07.2009.

Matrix (Film) – Wikipedia (2009). Online verfügbar unter http://de.wikipedia.org/wiki/Matrix_(Film), zuletzt aktualisiert am 08.07.2009, zuletzt geprüft am 09.07.2009.

The Matrix. Online verfügbar unter http://whatisthematrix.warnerbros.com/deutsch/, zuletzt geprüft am 09.07.2009.

Wohin mit den Learning Management Systemen?

Wolfgang Neuhaus (2009) wurde gebeten auf einer Fachtagung zum Thema Lernmanagementsysteme deren Nutzen darzustellen. Seine Meinung und die anschliesenden recht kontroversen Kommentare sind in der Quelle nachzulesen.

Nun beschäftige ich mich mit einer solchen Lernumgebung. Die im Glossar abgebildeten Definitionen von Lernumgebungen und LMS haben doch alle einen gemeinsamen Konsenz. Sie alle schaffen eine Umgebung um die für einen Lernprozess notwendigen Inhalte abzubilden. Sie sind für die Lehrenden ein Werkzeug und für die Lernenden ein Pool. Doch fördern sie auch den Lernprozess? Wen ja welchen?

Meine Erfahrungen mit LMS decken sich mit dem Kommentar von Ralf Hilgenstock. Er bezieht sich auf eine Veröffentlichung des Spiegel vom 08.05.2009. Hier heißt es u.a. “Ausgerechnet in den USA, dem Weltzentrum des technischen Fortschritts, vollziehen einige Schulen eine Kehrtwende: Sie schaffen ihre Schullaptops wieder ab. “Nach sieben Jahren gibt es keinen Beleg dafür, dass der Einsatz von Computern im Unterricht die Leistung der Schüler auch nur ansatzweise verbessert hätte”, sagte Mark Lawson der “New York Times”. Lawson ist Chef der Schulbehörde in Liverpool im US-Bundesstaat New York. Sein Bezirk hatte als einer der ersten im Land flächendeckend Laptops für alle Schüler eingeführt – ein Schritt, den Lawson mittlerweile bereut.” Der Beleg dieser Aussage wird damit begründet, dass “die Technik hingestellt wird, kein Konzept vorhanden ist und die Notebooks nicht in den Unterricht integriert werden.”

Ist es nicht auch mit den LMS auch so? Sie werden installiert, gefüllt und stehen zur Abholung von Informationen bereit.

„Es interessiert nicht mehr, ob und welche Medien im bzw. statt Unterricht einzusetzen sind, sondern wie und wann Medien welchen Bestandteil eines Lehr-Lernprozesses unterstützen können.” Diese Aussage traf Michael Kerres im Jahre 2000 (Kerres 2000, S. 34). Neun Jahre danach sprechen manche schon vom Web 3.0 ohne das Web 2.0 richtig ausgeschöpft zu haben. Wir laufen den Neuerungen hinterher (z.B. Twitter) und versuchen danach eine Möglichkeit zu finden diese Dienste in den Unterricht einzubauen.

Die drei Aufgaben der Didaktik: Analyse, Planung und Inszenierung des Unterrichts werden auch für neue Medien und neue Lehr- und Lernformen nicht außer Kraft gesetzt.
In der Hauarbeit zum Modul 4 werde ich mich mit dem folgenden Thema auseinandersetzen: Konzeption für die Qualitätssicherung in der Analysephasen der Entwicklung einer Lernumgebung.

Die vorläufige Gliederung dient mir dabei als Richtschnur für die Beantwortung der Frage nach dem Lernerfolg in LMS.

Theoretischer Teil

Mehrwert des E-Learning

Allgemeine Aussagen zum Mehrwert in der beruflichen Fort- und Weiterbildung

Studien zum Mehrwert (Bezug auf die Debatte von Kozma und Clark)

Notwendigkeit des Lernens in der heutigen Gesellschafft

Einfluss der IKT

Globalisierung

Medienkompetenz und weitere wichtige Kompetenzen

Lernziele und Lernerfolg

Empirischer Teil

Evaluation und Untersuchungsdesign

Operationalisierung

Einbeziehung der Skalenniveaus

Dimensionen/Messung des Lernerfolges

Pretest mit Analyse der Daten

Interpretation der Ergebnisse

Quellen:
Neuhaus, Wolfgang (2009): Wohin mit den Learning Management Systemen? | Mediendidaktik. Yeelab – Educational Environments. Online verfügbar unter http://www.mediendidaktik.org/2009/06/18/wohin-mit-den-learning-management-systemen/, zuletzt aktualisiert am 30.06.2009, zuletzt geprüft am 30.06.2009.

Kerres, Michael (2000): Computerunterstütztes Lernen als Element hybrider Lernarrangements. In: Kammerl, Rudolf; Astleitner, Hermann (Hg.): Computerunterstütztes Lernen. München: Oldenbourg (Hand- und Lehrbücher der Pädagogik), S. 23-39.

Kommentar zu: Zum Einfluß von Jahrezeiten auf den schulischen Medieneinsatz von M. Kerres

Hallo Herr Kerres, die von Ihnen beschriebene Situation ist mir nicht unbekannt und vollzieht sich in meinem praktischen Umfeld zu oft. In meiner Schulungsgruppe (JVA) liegen die regelmäßigen Prüfungstermine meist am Wochenanfang (ca. aller 4 Monate). Die restlichen Tage der Woche mit einem neuen Thema zu beginnen war nicht sehr motivierend. Also gab es Filme. Dieses System habe ich durchbrechen müssen, da mir die Zeit auch zu schade war. Jetzt arbeiten die Teilnehmer an ihren eigenen HTML-Projekten. Dabei dürfen sie eigene Themen verarbeiten, wobei man natürlich auf die Themenauswahl Einfluss nehmen muss, jedoch nicht mehr auf den Ergeiz, der sich fast automatisch entwickelt. Das einzige Problem ist, der Örtlichkeit geschuldet, die Materialbeschaffung. Für mich war dabei das Anknüpfen an den bisherigen Lernstoff wichtig und wie in einer Art fakultativer Unterricht das Wissen zu erweitern. Die sehr gestraffte Wissensvermittlung in der normalen Lehrpahse, kann damit auch “entspannt” werden und der künftige Unterrichtstoff vorbereitet werden.

http://blog.kerres.name/2009/06/zum-einflu-von-jahrezeiten-auf-den.html#comment-form

Abo-Kampagne 2009 – Zeitschriftenspenden für Schulen

veröffentlicht unter: http://www.bildungsserver.de/db/mlesen.html?Id=43144

Diese Aktion steht unter dem Titel -Bundesweite Aktivitäten und Angebote zur Leseförderung -.
Das Ziel, so Quelle deutscher bildungsserver ist: Die Vielfalt der bundesweiten Aktivitäten zur Leseförderung bei Kinder und Jugendlichen ist beeindruckend: Vorleseinitiativen wecken schon bei Vorschulkindern das Interesse an Büchern und Bibliotheken, Schulmediotheken, Schulkampagnen und Projekte verlocken Schulkinder zum Lesen. Mit Lesenächten, Lesefesten, Märchentagen und Bücherwochen werden ganze Familien in den Lesespaß mit einbezogen. Lese-Gewinnspiele, Vorlese- und Schreibwettbewerbe laden zum Mitmachen ein und zahlreiche Fortbildungsangebote sind offen für alle, die sich aktiv an der Leseförderung beteiligen wollen.

Mit der Abo-Kampagne 2009 versucht der gemeinnützige Verein “Wissen schaffen e.V.” Schulen mit gesonserten Abonnements von Zeitungen und Zeitschriften auszustatten.

Soweit die Theorie und der Grundgedanke. Unseren Kindern (24, 22, 16 und 6) haben wir schon immer vergelesen und dabei nicht nur das Interesse an Büchern und dem Lesen geweckt. Ich möchte damit zu Ausdruck bringen, dass es immer eine Sache der Eltern ist, wie man die Leseförderung aktivieren kann. Ob ich mit einer einer Erstaustattung an Lesematerieal bei der Untersuchung U6 auch die Eltern motiviere ihren Kinden vorzulesen stelle ich in Frage. Die Anzahl der Kindertagesstätten zu erhöhen und auch die Anzahl der ErzieherInnen sehen ich, persönlich zweckmäßiger. Die sehr gute Ausstattung an Lesematerial gehört in diese Einrichtungen und der Einsatz von “MärchenerzählerInnen” könnte auch die Konzeptionen der Kintertagestätten aufwerten.

Unsere Tochter (16) bekam in der Schule das Abo einer Tageszeitung geschenkt. Es war dieselbe Zeitung die wir bereits in unserem Haushalt lesen. Wir mussten dennoch das Abonement bestätigen. Das positive an dieser Aktion ist sicherlich das Heranführen an die Tagespresse und nicht nur an “jugendliche Zeitschriften”, aber hätte man nicht diese Aktion mit journalistischen Aktionen der Jugendlichen verbinden können? Eben um sie an die Problematiken der täglichen Berichterstattung heranzuführen oder sie für ihre Schülerezeitungen zu begeistern. Leider wurden die Zeitungen täglich gestapelt und nicht einmal gelesen um sie dem Kreislauf der Wiederverwertung zu zu fügen. Gut gibt noch einen persönlichen Effekt für uns, denn unsere Tochter macht jetzt immer die Kreuzworträtsel in unserer Zeitung.

Weitere Links zur Aktion Leseförderung: http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=3995

Das Konzept einer Hausarbeit entsteht

Die Aufgabe lautet: Zeigen Sie auf, wie Lernerfolg und Qualität von Online-Lernen gemessen werden können. Wählen Sie dazu Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung. Die Reflexion soll auf den theoretischen Inhalten der Studienbriefe basieren.
Idee der Hausarbeit:
Bei der Entwicklung von E-Learning-Angeboten sind neben den didaktischen auch qualitative Anforderungen zu beachten. Ich werde meine Ausführungen auf das Vorgehensmodell ELQ zur systematischen Entwicklung von E-Learning-Angeboten (auf Basis der DIN PAS 1032-1:2004) beziehen. In jeder der, in diesem Modell angesprochenen, Phasen werden die einzelnen Prozesse evaluiert.
Mein Ziel wird es sein, ein Evaluierungskonzept für die Analysephase zu entwickeln. Der praktische Hintergrund ist dabei die Entwicklung der Inhalte einer Lernumgebung in der beruflichen Weiterbildung. Ich möchte einen von mir entwickelten Fragebogen und eine empirische Studie “überarbeiten” und die neu erworbenen Kenntnisse einfließen lassen. Die Arbeit wird ein zweiteilige Hauptgliederung besitzen (Theoretischer Teil und Empirischer Teil).Die Schwerpunkte des empirischen Teils sind das Untersuchungsproblem und Forschungsgegenstand, die Forschungsfrage, die Operationalisierung und die Beschreibung des Pretest.

Erste Beurteilungen:
Die Betrachtung der Empirie wird für gut befunden, jedoch fehlen noch detaillierte Erläuterungen meinerseits.
Im empirischen Teil wird ein Fragebogen betrachtet der bereits von mir erarbeitet wurde (fragebogen_m4).
Der Fragebogens soll die unterschiedlichen Kompetenzen aufdecken und somit die Inhalte, Lehrziele und damit auch die Erfolge beschreiben. Ich möchte diese Evaluation in die Analysephase benutzen, um eben klare oder klarere Aussagen für das weitere Vorgehen (Design) treffen zu können.

Zweite Beurteilung:
(Dr. Annabell Preussler) Grundsätzlich finde ich Ihre Überlegungen gut, einen vorhandenen Fragebogen zu überarbeiten. In der Hausarbeit geht es ja in erster Linie um eine Konzeption und weniger um eine neue Erhebung.
Wenn ich Sie richtig verstehe, planen Sie die Konzeption einer Evaluationsmaßnahme einer Lernumgebung im Bereich der beruflichen Weiterbildung. Inwiefern würden Sie den Fragebogen nun verändern wollen?
Aus meiner Sicht ist er bisher eher in Richtung Usability ausgelegt als auf Lernerfolgs- bzw. Qualitätsmessung. Der erste Schritt wäre hier sicherlich eine Operationalisierung hinsichtlich dieser Konstrukte (bzw. einem davon). Das betrifft auch einige Items des bisherigen Fragebogens. Beispielweise sollte die Frage “Sind Sie ein Selbstlerntyp?” genauer gefasst bzw. operationalisiert werden.
Wenn Sie mögen, können Sie ja schon mal eine vorläufige Gliederung der Hausarbeit erstellen, aus der ersichtlich wird, um welche Bereiche es Ihnen in der Konzeption in erster Linie geht.

Erste Gliederung: gliederung_fuer_die_hausarbeit_m4

Dritte Beurteilung:
(Dr. Annabell Preussler) Es wird eine konzeptionelle Arbeit an einem praktischen Beispiel.
Sie sollten noch die Maßnahme beschreiben, die Sie evaluieren wollen bzw. das in die Gliederung aufnehmen.

Jetzt die Titelsuche:

Das Ziel der Hausarbeit ist eine Konzeption. Es sollen Maßnahmen der Qualitätssicherung im Bereich E-Learning aufgezeigt werden. Die Evaluation soll in der in der Analysephase der Entwicklung von Inhalten einer Lernumgebung für die berufliche Fort- und Weiterbildung statt finden. Für dieses Konzept wird ein Fragebogen überarbeitet.

Konzeption für die Qualitätssicherung in der Analysephasen der Entwicklung einer Lernumgebung (für die Weiterbildung Erwachsener)